Berlin · Neukölln

Sanierung in Neukölln – nördlich und südlich der Ringbahn

Die Ringbahn teilt Neukölln in zwei sehr unterschiedliche Hälften. Im Norden stehen dichte Gründerzeitblöcke, im Süden Siedlungen der Zwanziger, die Gropiusstadt und Einfamilienhausgebiete.

Ortsteile in Neukölln

  • Neukölln
  • Britz
  • Buckow
  • Rudow
  • Gropiusstadt

Zwei Hälften, viele Bauweisen

Zwischen Ringbahn und Hermannplatz prägen Mietshäuser der Gründerzeit mit begrünten Hinterhöfen das Bild, etwa im Reuterkiez, im Schillerkiez und rund um Rixdorf. Dazu kommen Großsiedlungen der Siebziger- und Achtzigerjahre: die Rollbergsiedlung innerhalb des Rings, jenseits der Ringbahn an der Sonnenallee die High-Deck-Siedlung und die Weiße Siedlung am Dammweg.

Südlich der Ringbahn dominieren Einfamilienhausgebiete, vorstädtischer Siedlungsbau und Großsiedlungen. In Britz liegt die Hufeisensiedlung von Bruno Taut und Martin Wagner, Teil der Großsiedlung Britz und seit 2008 UNESCO-Welterbe. Die Gropiusstadt wurde 1962 bis 1975 auf Flächen von Britz, Buckow und Rudow errichtet, mit zahlreichen Hochhäusern und deutlich höher, als ursprünglich geplant.

In Buckow stehen neben Häusern des 19. Jahrhunderts an der Straße Alt-Buckow Wohnblöcke, die ab den Sechzigern neben der Gropiusstadt entstanden. In Rudow entstand zwischen 1995 und 2001 in der Gartenstadt Rudow das Frauenviertel.

Planung

Worauf es bei der Planung ankommt

  • Nord-Neukölln: Stränge im Altbau

    In vielen Gründerzeithäusern laufen Wasser- und Abwasserstränge seit Jahrzehnten durch alle Etagen. Wenn eine Wohnung saniert wird, stellt sich die Frage, ob der Strang im selben Zuge oder später hausweit erneuert wird – das entscheidet der Eigentümer des Hauses.

  • Gropiusstadt: Hochhaus und Aufzug

    In den Hochhäusern der Gropiusstadt bestimmen Aufzugsgrößen, Hausordnung und Verwaltung, wie Material angeliefert und Schutt abtransportiert wird. Arbeiten an Leitungen im Schacht werden mit der Wohnungsgesellschaft oder Verwaltung abgestimmt.

  • Hufeisensiedlung als Welterbe

    In der Hufeisensiedlung gelten für Farbgebung, Fenster, Türen und Gärten besondere Vorgaben. Wer dort ein Haus modernisiert, klärt Eingriffe am Äußeren vorab mit der Denkmalbehörde.

  • Stadtrand in Rudow und Buckow

    Einfamilien- und Reihenhäuser am südlichen Rand stammen aus sehr verschiedenen Jahrzehnten. Ob Heizung, Dach und Leitungen zugleich fällig sind, ergibt sich aus Baujahr und bisherigen Modernisierungen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Neukölln

Innenarbeiten wie Bad, Elektrik oder Böden sind grundsätzlich möglich. Alles, was das äußere Erscheinungsbild berührt – Fenster, Haustüren, Farben, Vorgärten –, ist in der Welterbe-Siedlung vorab mit der Denkmalbehörde abzustimmen. Das gilt auch für scheinbar kleine Änderungen.

Sanierung in Neukölln geplant?

Nennen Sie uns Ortsteil, Gebäudeart und Vorhaben in Neukölln. Den genauen Umfang müssen Sie dafür noch nicht kennen – er ergibt sich aus dem Zustand vor Ort.

Projekt anfragen