
Komplettsanierung · Einfamilienhaus
Einfamilienhaus komplett sanieren in Berlin – vom Keller bis unters Dach
Im Einfamilienhaus gehört alles zu einem Eigentum: Keller, Wohngeschosse, Dachgeschoss, Hausanschlüsse und Fassade. Das macht die Planung freier als in einer Wohnung – und verlangt, dass Entscheidungen über die Technik des ganzen Hauses fallen, bevor das erste Geschoss fertig wird.
Beispielhafte Darstellung – kein Referenzprojekt.
- Ein fester Ansprechpartner
- Eine zentrale Anfrage
- Gewerke koordiniert
- In Berlin
Wann ein Einfamilienhaus als Ganzes saniert wird
Haus gekauft, Einzug noch offen
Solange niemand im Haus wohnt, lassen sich Leitungen durch alle Ebenen ziehen, ohne dass ein Bad oder die Küche weiterlaufen muss. Diese Zeit ist für die Hausinstallation besonders wertvoll.
Erbe oder langjährig unverändertes Haus
Häufig stammen Elektrik, Wasserleitungen und Heizkörper noch aus der Bauzeit oder einer einzigen frühen Modernisierung. Dann ist selten nur ein Gewerk betroffen.
Sanierung in Bauabschnitten bei bewohntem Haus
Bleibt die Familie im Haus, wird meist geschossweise gearbeitet. Die Leitungen, die alle Ebenen verbinden, bestimmen dabei, wie die Abschnitte geschnitten werden können.
Dachgeschoss oder Keller sollen Wohnraum werden
Wird ein Geschoss neu genutzt, ändern sich Heizlast, Stromkreise und Wasserbedarf des ganzen Hauses. Das wirkt auf die Planung aller anderen Ebenen zurück.
Was dazugehören kann
Welche Bestandteile zusammenkommen, hängt vom Baujahr, vom Zustand und von der künftigen Nutzung der einzelnen Geschosse ab.
- Keller und HausanschlussraumLeitungsanfänge, Verteiler, Feuchte im Blick
- ElektroinstallationVon der Unterverteilung bis zu jedem Auslass
- Wasser und AbwasserStränge vom Keller bis ins Dachgeschoss
- Heizungsleitungen einplanenWege und Öffnungen; Einbindung durch zugelassenen Fachbetrieb
- Bäder und Gäste-WCOft auf zwei Ebenen übereinander
- Böden, Wände, TreppeOberflächen je Geschoss, Treppe zuletzt
- Fassade und AußenputzInstandsetzung und Anstrich, ohne Dämmsystem
Fachwissen
Was bei der Sanierung eines ganzen Hauses früh entschieden wird
Im Einfamilienhaus hängen die Geschosse technisch enger zusammen, als es von außen aussieht. Einige Weichen lassen sich später nur mit erheblichem Rückbau neu stellen.
Leitungswege durch alle Ebenen
Wasser, Abwasser, Heizung und Strom beginnen im Keller und müssen jedes Geschoss erreichen. Wo diese Wege künftig verlaufen – in einem neuen Installationsschacht, in einer Vorwand oder in vorhandenen Schlitzen –, legt fest, wo Bäder, Küche und Technik überhaupt sinnvoll liegen können. Liegen die Bäder übereinander, genügt oft ein gemeinsamer Schacht; sonst braucht es längere Verzüge in Decken oder Böden.
Hausanschluss, Zählerplatz und Unterverteilungen
Der elektrische Hausanschluss gehört zum Netz und liegt in der Verantwortung des Netzbetreibers. Wird der Zählerplatz erneuert oder erweitert, muss die Änderung dort angemeldet werden; Änderungen am Zählerplatz gehören nicht zum hier beschriebenen Leistungsumfang und werden gesondert mit einem eingetragenen Fachbetrieb abgestimmt. Im Haus selbst ist zu entscheiden, ob eine zentrale Verteilung reicht oder ob jedes Geschoss eine eigene Unterverteilung erhält. Bei Wasser gilt Ähnliches: Hausanschlussleitung und Zähler gehören in der Regel zum Versorger, dahinter beginnt die Hausinstallation.
Heizflächen und Verteilung im Zusammenhang denken
Bei einer Komplettsanierung werden Heizkörper, Rohre und Ventile oft ohnehin freigelegt. Dann lohnt es sich, Heizflächen und Rohrquerschnitte von einem Fachplaner oder SHK-Fachbetrieb so auslegen zu lassen, dass das Haus auch mit niedrigeren Vorlauftemperaturen warm wird. Der Wärmeerzeuger selbst – ob der vorhandene weiterläuft oder später ersetzt wird – wird gesondert geklärt und sinnvollerweise mit einer Energieberatung abgestimmt. Die Verteilung im Haus lässt sich so planen, dass diese Entscheidung offen bleibt.
Typische Häuser und ihre Eigenheiten
Siedlungshäuser der 1920er- und 1930er-Jahre haben häufig Holzbalkendecken, knappe Räume und steile Treppen, was Leitungswege und Schallschutz beeinflusst. Nachkriegshäuser der 1950er- bis 1970er-Jahre bringen oft Stahlbetondecken, knapp bemessene Elektrik und Baustoffe mit, die vor dem Rückbau auf Schadstoffe untersucht werden sollten. Fertighäuser in Holzständerbauweise erlauben kein Schlitzen wie im Mauerwerk; dort bestimmen Ständerraster und Dampfbremse, wo Leitungen laufen dürfen. Bei Doppelhaushälften kommt die gemeinsame Wand zum Nachbarn hinzu.
Nach dem Eigentümerwechsel an Nachrüstpflichten denken
Wechselt ein Einfamilienhaus den Eigentümer, können nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz) Nachrüstpflichten greifen, etwa bei ungedämmten Heizungsrohren in unbeheizten Räumen oder bei der obersten Geschossdecke. Ob und in welchem Umfang das zutrifft, hängt vom Einzelfall ab und sollte mit einer Energieberatung geklärt werden. Früh geklärt, lassen sich solche Arbeiten in den Ablauf einplanen, statt fertige Flächen nachträglich zu öffnen.
Schritt für Schritt
Vom ganzen Haus zu den einzelnen Geschossen
Die Reihenfolge folgt dem Grundsatz, dass alles, was mehrere Ebenen verbindet, vor dem Ausbau der einzelnen Ebenen feststeht.
Ablauf im Detail- 01
Haus als Ganzes aufnehmen
Keller, Geschosse, Dachgeschoss, Anschlüsse und Fassade werden angesehen; offene Fragen zu Schadstoffen, Feuchte oder Statik werden benannt.
- 02
Technikkonzept und Abschnitte festlegen
Leitungswege, Verteilungen und Bäder werden geplant und daraus die Bauabschnitte abgeleitet – bei Leerstand größer, bei bewohntem Haus kleiner.
- 03
Rückbau und Rohinstallation über alle Ebenen
Leitungen werden vom Keller aufwärts erneuert und geprüft, bevor Wände, Decken und Böden geschlossen werden.
- 04
Ausbau Geschoss für Geschoss
Trockenbau, Putz, Estrich, Bäder und Böden folgen je Ebene; Treppe und Eingangsbereich werden zum Schluss fertiggestellt, weil darüber transportiert wird.
- 05
Fassade als eigener Abschnitt
Außenputz und Anstrich werden nach Witterung eingeplant und sind vom Innenausbau weitgehend unabhängig. Soll der Außenputz auf mehr als zehn Prozent der gesamten Außenwandfläche erneuert werden, kann das Gebäudemodernisierungsgesetz Anforderungen an die Dämmung auslösen; das klärt vorher eine Energieberatung.
Wer Arbeiten an Elektro, Wasser und Heizung ausführen darf
Elektro-, Trinkwasser- und Heizungsarbeiten innerhalb einer Sanierung dürfen nur Fachbetriebe ausführen, die dafür eingetragen bzw. zugelassen sind: für die elektrische Anlage nach § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers, für die Trinkwasserinstallation nach § 12 AVBWasserV im Installateurverzeichnis eines Wasserversorgers und für Heizungsarbeiten mit dem Installateur- und Heizungsbauerhandwerk in der Handwerksrolle. Lassen Sie sich vor der Beauftragung nennen, welche Betriebe diese Arbeiten übernehmen.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Thema Einfamilienhaus
Das ist möglich, wenn sich ein Geschoss mit funktionierendem Bad und einer Kochgelegenheit abtrennen lässt. Schwierig wird es bei der Erneuerung von Strom- und Wasserleitungen, weil sie zeitweise das ganze Haus betrifft. Solche Phasen lassen sich bündeln und vorher ankündigen; wie sich das Haus aufteilen lässt, zeigt erst die Besichtigung.
Weiterführend
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Nach Objekt und Bezirk
- Badsanierung: EinfamilienhausLeitungen, Abdichtung, Fliesen und Objekte in der richtigen Reihenfolge.
- Elektrik erneuern: EinfamilienhausDie gesamte Elektroinstallation einer Wohnung oder eines Hauses neu aufbauen.
- Fassadensanierung: EinfamilienhausPutzfassade instand setzen: Schäden aufnehmen, ausbessern und neu beschichten.
Sie planen, ein Einfamilienhaus komplett zu sanieren?
Beschreiben Sie uns Baujahr, Bauweise, Zahl der Geschosse und ob das Haus leer steht oder bewohnt bleibt. Hilfreich sind auch Angaben zu Keller, Dachgeschoss und vorhandener Heizung.
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