
Leistungsbereich · Trockenbau & Ausbau
Trockenbau & Ausbau in Berlin – alle Leistungen für Wände, Decken und Ausbau
Mit Trockenbau entstehen neue Räume, Leitungswege und ebene Flächen, ohne dass Mörtel trocknen muss. Entscheidend ist dabei weniger die Platte als die Reihenfolge: Was später in der Wand liegen soll, muss feststehen, bevor sie geschlossen wird.
Beispielhafte Darstellung – kein Referenzprojekt.
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Leistungen im Bereich
Trockenbau & Ausbau: alle Leistungen
- TrockenbauWände, Decken und Vorsatzschalen in Ständerbauweise.
- Trennwand einziehenEinen Raum teilen: Ständerwand, Tür, Schallschutz und Anschlüsse an Decke und Boden.
- VorsatzschaleUnebene Wände begradigen und eine Ebene für Leitungen schaffen.
- Innenausbau im DachgeschossInnenausbau unter der Dachschräge: Beplankung, Drempel, Leitungswege und Oberflächen.
- SchallschutzWände und Decken mit Dämmung, doppelter Beplankung und entkoppelten Anschlüssen.
Was zum Trockenbau und Innenausbau gehört
Zum Bereich gehören Ständerwände, mit denen Räume geteilt werden, Vorsatzschalen vor unebenen oder technisch belegten Wänden, abgehängte Decken, Kästen um Rohre und Leitungen sowie der Einbau von Innentüren. Hinzu kommen der Innenausbau unter Dachschrägen und Anforderungen wie Schallschutz, Brandschutz oder Feuchtebeständigkeit, die über den Aufbau einer Konstruktion entscheiden. Häufig ist auch von Innenausbau, Leichtbau oder Gipskartonbau die Rede; gemeint ist im Kern dasselbe Prinzip aus Unterkonstruktion und Beplankung.
Gegenüber Mauerwerk hat eine Trockenbauwand im Bestand deutliche Vorteile: Sie ist leicht, bringt kaum Feuchtigkeit in die Wohnung und lässt sich bald nach dem Spachteln weiterbearbeiten. Sie folgt aber eigenen Regeln. Lasten aus dem Gebäude nimmt sie nicht auf, schwere Wandlasten brauchen vorgeplante Verstärkungen, und Schall- oder Brandschutzwerte erreicht sie nur als vollständiges, aufeinander abgestimmtes System.
In einer Sanierung sitzt der Trockenbau zwischen den technischen Gewerken und den Oberflächen. Zuerst stehen die Profile und meist eine Plattenseite, dann werden Elektro- und Sanitärleitungen eingezogen, erst danach wird die Wand geschlossen. Mit dem Spachteln beginnt der Übergang zu Anstrich, Tapete oder Fliese – welche Qualitätsstufe nötig ist, hängt vom späteren Licht und Belag ab.
Fachwissen
Fachliche Grundlagen im Trockenbau
Mauerwerk oder Ständerwand?
Eine gemauerte Wand bringt Masse und damit Schallschutz aus sich selbst heraus, ist aber schwer und feucht im Einbau. Auf den Holzbalkendecken vieler Altbauten ist das Gewicht oft schon das Ausschlusskriterium, denn eine Ständerwand wiegt nur einen Bruchteil davon. Für vergleichbaren Schallschutz braucht die Leichtbauwand einen durchdachten Aufbau. Welche Bauweise passt, entscheiden Decke, Anforderung und Nutzung des Raums.
Installationen vor dem Beplanken
Kabel, Leerrohre, Wasser- und Abwasserleitungen werden in die offene Unterkonstruktion gelegt, geprüft und erst dann verdeckt. Wer nach dem Schließen noch eine Steckdose oder einen Anschluss ergänzen möchte, muss Platten öffnen und die Stelle neu spachteln. Deshalb gehören Möbelplanung, Leuchtenpositionen und Sanitärobjekte vor den Trockenbau, nicht danach. Auch Verstärkungen für Hängeschränke oder Waschtische werden in dieser Phase gesetzt.
Anschlüsse an den Bestand
Die Fläche einer Trockenbauwand ist selten das Problem, die Ränder schon. Holzbalkendecken bewegen sich, Altbauwände sind schief, Estriche schwimmen. Je nach Untergrund werden Anschlüsse gleitend, mit Trennstreifen oder mit einer bewusst sichtbaren Fuge ausgebildet, damit spätere Bewegungen keine Risse erzeugen. Diese Details entscheiden über das Ergebnis mehr als die Wahl der Platte.
Oberflächenqualität festlegen
Wie glatt eine gespachtelte Fläche sein muss, wird über Qualitätsstufen von Q1 bis Q4 beschrieben. Unter Fliesen genügt eine einfache Verspachtelung. Für matte, füllende Anstriche reicht Q2, glatte matte Anstriche verlangen Q3. Bei glänzenden Oberflächen oder Streiflicht, das flach über Wand oder Decke fällt, ist Q4 angebracht. Die Stufe sollte vor der Ausführung vereinbart werden, nicht erst bei der Abnahme.
Wo der Trockenbau aufhört: Tragwerk und Dach
Eingriffe in tragende oder aussteifende Wände – etwa Durchbrüche oder das Entfernen solcher Wände – gehören nicht zu den hier beschriebenen Leistungen. Dasselbe gilt für Arbeiten an der Dachkonstruktion, für die Dämmung des Daches und für den Einbau von Dachfenstern. Diese Arbeiten setzen eine statische bzw. bauphysikalische Planung voraus und werden von den dafür zuständigen Fachbetrieben ausgeführt; der Innenausbau kann anschließend daran anknüpfen.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Bereich Trockenbau & Ausbau
Dazu zählen neue Trennwände, Vorsatzschalen, abgehängte Decken, Verkleidungen von Rohren und Leitungen, der Innenausbau unter Dachschrägen und der Einbau von Innentüren. Außerdem gehören Ausbesserungen und Konstruktionen mit besonderen Anforderungen an Schall-, Brand- oder Feuchteschutz dazu.
Ratgeber & Wissen
Weitere Leistungsbereiche
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