Berlin · Tempelhof-Schöneberg
Sanierung in Tempelhof-Schöneberg – vom Stadthaus zum Reihenhaus
Von Norden nach Süden wird der Bezirk lockerer: dichte Altbauquartiere in Schöneberg und Friedenau, die Gartenstadt Neu-Tempelhof, dann Zeilenbauten, Reihenhäuser und Einfamilienhausgebiete in Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade.
Ortsteile in Tempelhof-Schöneberg
- Schöneberg
- Friedenau
- Tempelhof
- Mariendorf
- Marienfelde
- Lichtenrade
Stadtquartier, Gartenstadt, Stadtrand
Schöneberg wuchs in der Kaiserzeit rasant. Das Bayerische Viertel entstand zwischen 1900 und 1914 mit verzierten Türmchen und gestuften Giebeln, die Rote Insel ist ein ehemaliges Arbeiterwohnquartier; die Ceciliengärten zeigen Wohnungsbau der Zwanziger. Nach schweren Kriegsschäden kamen Nachkriegsbauten wie das Pallasseum von 1974 bis 1977 hinzu. Friedenau war als ländliche Siedlung mit Landhäusern geplant, wurde nach 1900 aber mit Mietshäusern bebaut – mit weniger Seiten- und Hintergebäuden als in der Innenstadt.
Neu-Tempelhof entstand ab 1912 auf dem westlichen Tempelhofer Feld. Den Kern bildet die Gartenstadt der Jahre 1920 bis 1928 nach Plänen von Fritz Bräuning mit zweigeschossigen Einfamilienhäusern in Gruppen, umgeben von vier- bis fünfgeschossiger Randbebauung. Für das Gebiet gilt seit 1991 eine Erhaltungsverordnung.
In Mariendorf ist der Norden geschlossen bebaut, im Süden überwiegt offene Einzelhausbebauung; dazu kommen Zeilenbauten seit den Fünfzigerjahren. Marienfelde bekam in den Fünfziger- und Sechzigerjahren Einfamilienhäuser und Mietwohnungen, zwischen 1968 und 1974 die Großsiedlung an der Waldsassener Straße. Lichtenrade ist überwiegend von Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Siedlungen geprägt, dazu kommen Großsiedlungen der Sechziger und Siebziger.
Planung
Worauf es bei der Planung ankommt
Friedenau: Altbau mit wenigen Hinterhäusern
Die Mietshäuser in Friedenau sind niedriger und weniger tief als in Schöneberg-Nord. Wohnungen haben häufiger Licht von zwei Seiten, und Leitungswege bleiben kürzer. Holzbalkendecken und alte Stränge bringen trotzdem die üblichen Altbaufragen mit.
Erhaltungsverordnung in Neu-Tempelhof
Für die Gartenstadt gilt eine Verordnung zur Erhaltung der baulichen Anlagen. Rückbau, Änderungen und Neubau bedürfen dort einer Genehmigung. Fenster, Haustüren, Dachdeckung und Fassadendetails sind deshalb vorab mit dem Stadtentwicklungsamt abzustimmen.
Reihenhaus-Technik im Süden
Bei Reihenhäusern der Nachkriegsjahrzehnte in Marienfelde und Lichtenrade stammen Heizung, Elektrik oder Bad teils noch aus früheren Modernisierungsrunden. Bei einer Übernahme stehen dann oft mehrere Gewerke gleichzeitig an.
Kriegslücken im Schöneberger Norden
Zwischen erhaltenen Gründerzeithäusern stehen in Schöneberg Nachkriegsbauten mit Betondecken und niedrigeren Räumen. Welche Bauweise vorliegt, ändert Abdichtung, Schallschutz und Leitungsführung grundlegend.
Passende Leistungen
- Reihenhaus sanierenSchmale Grundrisse über mehrere Ebenen und Haustechnik, die an Nachbarwände grenzt.
- Altbauwohnung sanierenDielen, Stuck, Kastenfenster und alte Leitungen – was eine Gründerzeitwohnung verlangt.
- Einfamilienhaus sanierenDas ganze Haus vom Keller bis zum Dachgeschoss – Technik, Bäder, Böden und Oberflächen.
- BadsanierungLeitungen, Abdichtung, Fliesen und Objekte in der richtigen Reihenfolge.
- WohnungssanierungBad, Leitungen, Wände und Böden einer Wohnung in einer abgestimmten Abfolge.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Tempelhof-Schöneberg
Sie schützt das städtebauliche Bild der Gartenstadt. Rückbau, bauliche Änderungen und Neubauten brauchen dort eine Genehmigung, in der Regel auch dann, wenn sie sonst ohne Bauantrag möglich wären. Betroffen sind vor allem Fassade, Fenster, Türen, Dach und Anbauten; Innenarbeiten meist weniger.
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Nennen Sie uns Ortsteil, Gebäudeart und Vorhaben in Tempelhof-Schöneberg. Den genauen Umfang müssen Sie dafür noch nicht kennen – er ergibt sich aus dem Zustand vor Ort.
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