Fertig verlegtes Fischgrätparkett in einer renovierten Altbauwohnung, im Hintergrund Esstisch und Wohnbereich

Leistung · Parkett verlegen

Parkett verlegen in Berlin – auf vorbereitetem Untergrund

Parkett braucht einen passenden, trockenen und ebenen Untergrund. Deshalb wird die Verlegung gemeinsam mit Rückbau, Estrich, Türen und den übrigen Oberflächen geplant.

Beispielhafte Darstellung – kein Referenzprojekt.

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Wann Parkett Teil der Renovierung wird

  • Wohnräume vor dem Einzug fertigstellen

    Ein neuer Parkettboden kann den Abschluss eines zusammenhängenden Renovierungsablaufs bilden.

  • Alten Boden ersetzen

    Vorhandener Belag und Untergrund werden geprüft, bevor entschieden wird, wie tief der Boden geöffnet werden muss.

  • Parkett an Türen und Räume anschließen

    Höhen, Übergänge und Sockel werden vor der Verlegung mit den angrenzenden Bauteilen abgestimmt.

  • Parkett auf Fußbodenheizung

    Liegt eine Fußbodenheizung im Estrich oder ist eine geplant, bestimmt das die Wahl von Parkettart und Verlegeart mit.

Was dazugehören kann

Beim Parkettverlegen gehören Untergrund, Raumanschlüsse und Abschlussarbeiten zusammen.

  • Alten Boden zurückbauenBelag, Sockel und Übergänge aufnehmen
  • Untergrund messenRestfeuchte, Ebenheit und Festigkeit prüfen
  • Verlegeart festlegenSchwimmend oder vollflächig verklebt
  • VerlegungElemente mit Randfuge im geplanten Muster einbauen
  • Türen und SockelAnschlüsse und Randbereiche sauber herstellen
  • Oberfläche und KontrolleSichtbare Übergänge und Restpunkte prüfen

Fachwissen

Welches Parkett, welche Verlegeart?

Parkett ist ein Naturmaterial, das auf Feuchtigkeit und Temperatur reagiert. Daraus ergeben sich die wichtigsten Planungsfragen.

  • Mehrschicht- oder Massivparkett

    Mehrschichtparkett besteht aus einer Nutzschicht aus Edelholz auf einem Träger und arbeitet dadurch weniger. Massivparkett ist durchgehend aus einer Holzart, reagiert aber stärker auf wechselnde Luftfeuchte.

  • Schwimmend oder verklebt

    Schwimmend verlegtes Parkett liegt lose auf einer Unterlage; es ist schnell eingebaut, klingt beim Gehen aber hohler. Vollflächig verklebtes Parkett ist fest mit dem Untergrund verbunden, wirkt ruhiger und gibt die Wärme einer Fußbodenheizung besser weiter.

  • Fußbodenheizung

    Viele Mehrschichtparkette sind für Fußbodenheizung freigegeben, meist in verklebter Verlegung. Dicke Massivholzböden dämmen stärker, und manche Holzarten wie Buche reagieren empfindlich. Vor dem Verlegen wird der beheizte Estrich nach Protokoll aufgeheizt.

  • Randfugen und Raumklima

    Holz dehnt sich bei Feuchte aus und zieht sich in trockener Heizungsluft zusammen. Umlaufende Randfugen zu Wänden, Rohren und Zargen geben ihm Raum; eine Luftfeuchte im mittleren Bereich hält Fugen zwischen den Elementen klein.

  • Akklimatisieren vor der Verlegung

    Die Pakete lagern je nach Herstellerangabe einige Zeit im Raum, damit sich das Holz an Temperatur und Luftfeuchte anpasst. Putz und Estrich sollten bis dahin ausreichend getrocknet sein.

  • Geölt oder lackiert

    Geölte Oberflächen wirken natürlicher, brauchen regelmäßige Pflege und lassen sich an einzelnen Stellen nachbehandeln. Eine Lackversiegelung schützt stärker vor Flecken, Beschädigungen lassen sich bei ihr aber meist nur großflächig beheben.

Schritt für Schritt

Parkett folgt auf einen vorbereiteten Boden

Die Verlegung wird erst eingeplant, wenn der Untergrund und die vorausgehenden Arbeiten ausreichend geklärt sind.

Ablauf im Detail
  1. 01

    Raum und Bestand prüfen

    Belag, Höhen, Türen und angrenzende Flächen werden angesehen.

  2. 02

    Untergrund vorbereiten

    Rückbau, Feuchtemessung und notwendige Ausgleichsarbeiten werden eingeordnet.

  3. 03

    Elemente einbauen

    Das Parkett wird in der gewählten Verlegeart eingebaut; Fertigparkett ist in der Regel werkseitig geölt oder lackiert.

  4. 04

    Anschlüsse fertigstellen

    Sockel, Türen und Übergänge werden kontrolliert und abgeschlossen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Thema Parkett verlegen

Das muss vor Ort geprüft werden. Schwimmendes Parkett ist auf manchen festen Altbelägen wie Fliesen möglich, auf Teppich oder weichen Belägen dagegen nicht. Entscheidend sind Tragfähigkeit, Ebenheit, Feuchtigkeit und die Höhe an den Türen.

Sie möchten Parkett verlegen lassen?

Beschreiben Sie Raum, vorhandenen Boden und gewünschtes Parkett. Dann lassen sich Aufbau, Verlegeart und der passende Zeitpunkt besprechen.

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