
Maler, Putz & Fassade · Fassadensanierung
Fassadensanierung in Berlin – Putz, Risse und Anstrich instand setzen
Eine Putzfassade altert langsam und meist unauffällig, bis Farbe abblättert oder Stücke herabfallen. Fassadensanierung – oft auch Fassadenrenovierung genannt – bedeutet, alle Schäden einmal gründlich aufzunehmen und in einer Gerüststandzeit zu beheben: Reinigung, Risse, Fehlstellen und ein neuer Anstrich.
Beispielhafte Darstellung – kein Referenzprojekt.
- Ein fester Ansprechpartner
- Eine zentrale Anfrage
- Gewerke koordiniert
- In Berlin
Wann eine Fassadensanierung ansteht
Gründerzeitfassade mit Stuck
Gesimse, Fensterverdachungen und Stuckelemente sind angewittert, teils abgebrochen, und Wasser dringt an Abdeckungen ein.
Schlichte Nachkriegsfassade
Glatte oder gekratzte Putze aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren zeigen Risse, Verschmutzung und einen verblassten Anstrich.
Herabfallende Putzteile
Lose Stücke über dem Gehweg sind ein Sicherheitsproblem. Nach einer Notsicherung stellt sich die Frage nach der dauerhaften Instandsetzung.
Mehrfamilienhaus mit Eigentümergemeinschaft
Die Fassade ist gemeinsames Eigentum. Der Sanierungsbedarf wird meist von der Hausverwaltung erfasst und der Gemeinschaft vorgelegt.
Was dazugehören kann
Was saniert wird, zeigt erst die Aufnahme aus der Nähe – vom Gerüst oder einer Hubarbeitsbühne aus.
- SchadensaufnahmeAbklopfen, Risse, Feuchte, Anstrichzustand
- ReinigungSchonend, passend zu Putz und Stuck
- Risse behandelnSchließen oder armieren, je nach Rissart
- Fehlstellen und StuckPutz ergänzen, lose Stuckteile sichern
- Neuer AnstrichFarbsystem passend zum Putz
- Gerüst und AbschnitteStandzeit, Seiten, Witterung planen
Fachwissen
Was eine Fassadensanierung fachlich ausmacht
Die meisten Fassadenschäden entstehen durch Wasser. Wer die Wege des Wassers versteht, saniert nachhaltiger.
Schadensaufnahme vor der Planung
Vom Boden aus lässt sich nur ein Teil der Schäden erkennen. Erst aus der Nähe zeigt sich, wo Putz hohl liegt, Risse Wasser führen oder Stuck lose ist. Die Ergebnisse werden in Fotos oder einer Kartierung festgehalten; sie bestimmen den tatsächlichen Umfang deutlich genauer als eine Schätzung von unten.
Reinigen, ohne zu schaden
Schmutz, Algen und lose Farbreste müssen vor der Beschichtung herunter. Hoher Wasserdruck kann weichen Kalkputz und Stuckdetails jedoch beschädigen und viel Wasser ins Mauerwerk tragen. Deshalb werden Verfahren und Druck an den Untergrund angepasst, etwa mit Niederdruck und Heißwasser.
Gründerzeitfassaden, Denkmal und Erhaltungsgebiet
Stuck, Gesimse und Faschen gliedern die Altbaufassade und leiten Wasser ab. Beschädigte Profile werden gesichert; Ergänzungen übernehmen je nach Umfang Stuckateure. Abdeckungen auf Gesimsen und Fensterbänken werden mitgeprüft. Steht das Haus unter Denkmalschutz oder liegt es in einem Erhaltungsgebiet, können Farbton, Material und Details genehmigungspflichtig sein; das sollte vor der Planung beim Bezirksamt geklärt werden.
Nachkriegsfassaden
Bei Nachkriegsbauten sind die Fassaden meist schlichter, dafür treten Risse an Deckenauflagern, Fensterstürzen und Materialwechseln häufiger auf. Oft liegen mehrere Anstriche unterschiedlicher Art übereinander. Ob der Altanstrich tragfähig ist, entscheidet über den Aufwand der Vorbereitung.
Gerüst, Abschnitte und Jahreszeit
Die Arbeiten werden so geplant, dass alle Leistungen am Gerüst in einer Standzeit erledigt werden. Größere Häuser werden oft seitenweise saniert. Da Putz und Farbe Mindesttemperaturen brauchen, liegt die Hauptsaison zwischen Frühjahr und Herbst; die Planung sollte deshalb früh beginnen, zumal Genehmigungen für Gerüste im Straßenland Vorlauf haben können.
Schritt für Schritt
Von der Bestandsaufnahme bis zum Gerüstabbau
Eine Fassadensanierung verbindet Handwerk mit Organisation: Gerüst, Genehmigungen, Bewohner und Wetter greifen ineinander.
Ablauf im Detail- 01
Aufnehmen und abstimmen
Schäden werden erfasst, Vorgaben zu Denkmal oder Erhaltungsgebiet geklärt und bei Mehrfamilienhäusern mit Eigentümern oder Verwaltung abgestimmt.
- 02
Gerüst stellen
Das Gerüst wird aufgebaut, bei Bedarf mit Genehmigung für den Gehweg; Bewohner werden über Zeitraum und Einschränkungen informiert.
- 03
Reinigen und instand setzen
Die Fassade wird gereinigt, lose Teile entfernt, Risse und Fehlstellen geschlossen und Stuck gesichert.
- 04
Beschichten und abnehmen
Nach der Trocknung folgt der Anstrich. Vor dem Gerüstabbau wird die Fläche noch einmal aus der Nähe geprüft.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Thema Fassadensanierung
Beim Anstrich wird eine im Kern intakte Fassade neu beschichtet. Bei der Sanierung werden zuvor Putzschäden, Risse, Hohlstellen und Stuck instand gesetzt. Welche Variante nötig ist, zeigt die Aufnahme vom Gerüst aus.
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Nach Objekt und Bezirk
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