
Leistung · Tapezierarbeiten
Tapezierarbeiten in Berlin – Wände sorgfältig vorbereiten
Tapeten funktionieren dauerhaft nur auf einem passenden Untergrund. Deshalb gehören Prüfung, Spachteln und Grundieren genauso zur Planung wie das eigentliche Tapezieren.
Beispielhafte Darstellung – kein Referenzprojekt.
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Wann Tapezierarbeiten sinnvoll eingeplant werden
Räume vor dem Einzug gestalten
Sind Leitungs-, Putz- und Trockenbauarbeiten abgeschlossen, können die Wände vor dem neuen Bodenbelag und dem Möbelaufbau tapeziert werden.
Alte Tapeten ersetzen
Vor einer neuen Tapete wird geprüft, ob alte Schichten entfernt, Wände gespachtelt oder grundiert werden müssen.
Wände nach einem Umbau vorbereiten
Neue oder geöffnete Flächen brauchen häufig eine eigene Vorbereitung, damit die Tapete gleichmäßig anliegt.
Was dazugehören kann
Die Tapezierung wird mit den erforderlichen Vorarbeiten geplant. So entstehen keine sichtbaren Übergänge durch einen ungeeigneten Untergrund.
- Alte Tapete entfernenVorhandene Schichten und Rückstände beurteilen
- SpachtelarbeitenUnebenheiten, Fugen und Anschlüsse schließen
- GrundierenSaugverhalten des Untergrunds ausgleichen
- Tapetenart abstimmenVlies, Raufaser, Papier oder Glasgewebe
- TapezierenBahnen an Flächen und Anschlüssen ausrichten
- Anschlüsse prüfenKanten, Ecken und Übergänge kontrollieren
Fachwissen
Tapetenart und Untergrund gehören zusammen
Nicht jede Tapete passt auf jede Wand. Material, Kleister und Vorbereitung hängen voneinander ab.
Vliestapete
Vlies dehnt sich beim Kleistern kaum aus. Meist wird der Kleister direkt auf die Wand gerollt und die trockene Bahn angesetzt. Viele Vliestapeten lassen sich bei der nächsten Renovierung trocken in ganzen Bahnen abziehen.
Raufaser und Papiertapete
Papierbasierte Tapeten werden auf der Rückseite eingekleistert und müssen vor dem Anbringen eine vorgegebene Zeit weichen. Raufaser kaschiert kleine Unebenheiten und wird anschließend überstrichen.
Glasgewebe
Glasgewebe ist sehr strapazierfähig und wird überstrichen, etwa in Fluren oder Treppenhäusern. Beim Zuschneiden und späteren Entfernen können feine Fasern entstehen, daher sind Schutzmaßnahmen sinnvoll.
Alte Tapeten ablösen
Mehrere Schichten übereinander, lose Nähte oder alte Leimfarbe sind kein tragfähiger Untergrund. Die Tapete wird perforiert, eingeweicht und abgelöst; Kleisterreste werden abgewaschen, bevor gespachtelt wird.
Tapezieren auf Trockenbau
Gipsplatten werden vor dem Tapezieren gespachtelt und grundiert. Ohne Grundierung verbindet sich die Tapete so fest mit dem Karton der Platte, dass sie sich später kaum ohne Schäden an der Oberfläche entfernen lässt.
Schritt für Schritt
Von der alten Wand zur neuen Tapete
Tapezierarbeiten brauchen einen ruhigen, vorbereiteten Ablauf und werden deshalb mit den übrigen Oberflächenarbeiten abgestimmt.
Ablauf im Detail- 01
Tapete und Untergrund ansehen
Vorhandene Schichten, Unebenheiten und die Beschaffenheit der Wand werden geprüft.
- 02
Fläche vorbereiten
Entfernen, Spachteln und Grundieren werden nach dem Befund eingeordnet.
- 03
Bahnen anbringen
Die Tapete wird passend zu Ecken, Öffnungen und Anschlüssen verarbeitet.
- 04
Kanten kontrollieren
Übergänge und sichtbare Anschlussstellen werden zum Abschluss kontrolliert.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Thema Tapezierarbeiten
Das hängt von der vorhandenen Schicht und ihrem Zustand ab. Häufig muss zuerst geprüft werden, ob sie tragfähig und gleichmäßig genug ist. Lösen sich Nähte oder liegen schon mehrere Lagen übereinander, wird sie besser entfernt.
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Beschreiben Sie uns Raum, Untergrund und gewünschte Tapete. Dann lässt sich besprechen, welche Vorbereitung und welcher Ablauf dazu passen.
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